Wednesday, December 10, 2003
World Travelling
Mit dem "Reisen zwischen verschiedenen Welten" beschäftigt sich María Lugones in ihrem 1990 erschienenen Artikel: „Playfulness, ‚World’-Travelling, and Loving Perception“*.
Ihr Verständnis von Reisen bezieht sich dabei - meiner Interpretation nach - auf Empathie, auf das "in die Haut der anderen schlüpfen": Sei es in die Haut der Mutter, der Freundin, der anderen Feministin, oder auch - als woman of color, als farbige Frau - als Außenseiterin im weißen/anglo mainstream in den USA.
Eine ähnliche Strategie verfolgt auch Christine Sylvester mit ihrem Konzept der "empathetic cooperation":
"It is a process of positional slippage that occurs when one listens seriously to the concerns, fears, and agendas of those one is unaccustomed to heeding when building social theory, taking on board rather than dismissing, finding in the concerns of others borderlands of one's own concerns and fears".**
Zwischen Welten wandern viele MigrantInnen, aber auch diejenigen, die ihre Lebenswelt als pluralistisch erkennen und verstehen. Und natürlich die "global souls", wie sie beispielsweise Pico Iyer) in seinem 2001 erschienenen Buch "The Global Soul : Jet Lag, Shopping Malls, and the Search for Home" treffend beschreibt.
*in: Allen, Jeffner (ed.): Lesbian Philosophies and Cultures, New York, 159-180.
**Sylvester, Christine (1994), "Empathetic Cooperation: A Feminist Method For IR", in: Millenium, 23 (2), 317.
.: posted by BW 5:51 PM
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